Wo bleibe ich dann und was kostet das

GERN GELESEN

WIE MAN TRÄUME LEBT UND WAS DABEI PASSIEREN KANN ...

Wo bleibe ich dann und was kostet das?




In Skandinavien noch kein großes Problem, in Deutschland naja, in vielen Ländern verboten: „wild” stehen. Wer es macht, sollte einige Regeln einhalten: Keine Campingmöbel, Wäsche, Spielzeug usw. um sich verbreiten. Niemanden belästigen, weder durch Lärm noch durch grillen oder langes laufen lassen des Motors. Private Grundstücke und geschützte Gebiete sind tabu. Den Platz sauber und aufgeräumt verlassen. Selbstverständlich nicht sein Schmutzwasser oder den Toiletteninhalt irgendwohin kippen. So stehen, dass die Gefahr eines Überfalls gering ist, also nicht in Problemvierteln, Touristenhochburgen, Autobahnraststätten.


Campingplätze bieten in der Regel den größten Komfort mit sanitären Anlagen, Strom, Ver- und Entsorgung, oft mit Restaurant, Einkaufsmöglichkeit und Brötchenservice, manchmal mit Schwimmbad, Sportangebot und Animation. Man findet sie in Campingführern vom ADAC, ACSI, DCC, ECC und anderen und in Apps wie z.B. camping.info. Mit welchem man am besten zurecht kommt ist Geschmacksache. Einfach mal mit einem anfangen und dann vielleicht einen zweiten, speziell für das Urlaubsziel, dazu kaufen.


Auch für Stellplätze gibt es Führer und Apps, z.B. pro-mobil Stellplatzradar. Die Auswahl der Stellplätze ändert sich häufiger als die der Campingplätze, da ist eine App oft hilfreicher als ein Führer. Die Auswahl reicht von ganz einfach auf der ausgewiesenen Fläche eines Parkplatzes, über private Angebote mit Familienanschluss, bis zu Plätzen mit allen drum und dran, die schon fast einem Campingplatz gleichen. Viele Gemeinden gehen dazu über Plätze anzubieten, oft an Schwimmbädern, Yachthäfen oder Sportplätzen. Einfach mal auf das Wohnmobilsymbol am Straßenrand achten.


Wie viel kostet das denn?


Na klar: das kommt darauf an. Auf Reisezeit, Land und Ausstattung. In Italien kann eine Übernachtung schon mal bis 70 Euro kosten, in Deutschland ist man im Schnitt mit 30 Euro dabei (sagt der ADAC). Wer länger steht bekommt häufig Rabatt.


Mitunter ist die Preisgestaltung nicht nachzuvollziehen, teuer ist nicht automatisch gut. Es gibt wunderschöne Plätze mit großen Parzellen, modernen Sanitäranlagen, überdachtem Schwimmbad, Kinderpool, Hüpfburg, Restaurant, Sportanlagen usw. für neun Euro (bewohnt in Frankreich) genauso, wie heruntergekommene Plätze ohne Komfort, auf denen für alles extra bezahlt werden muss, für 35 Euro (bewohnt in Brandenburg).


Rabatt, zumindest in der Nebensaison, bieten auch die Campingkarten von ADAC, ACSI, CCI, CCS, Camping Cheque, Camping Key Europe u.a. Für Öfterreiser, die nicht nur auf einem Platz stehen, kann es sich lohnen, gleich mehrere Karten zu haben.


Zum Übernachtungspreis können je nach Platz noch Kosten für Strom, Wasser, Duschen und Tourismusabgaben hinzu kommen.


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© Susanne Norden